Ein paar Worte zu mir

Mein Name ist Nico Vogt, ursprünglich komme ich aus der schönen Südpfalz, aus dem Kreis Germersheim. Schon seit meiner frühen Kindheit bin ich absolut fasziniert von Hunden. Mein Interesse am besten Freund des Menschen und daran, ihr Verhalten zu verstehen und individuell mit den verschiedenen Charaktereigenschaften umgehen zu können, wuchs stetig mit mir. Natürlich musste ich mir im Erwachsenenalter endlich meinen lang ersehnten Traum erfüllen: den ersten eigenen Hund.
Damals wie heute, und trotz vieler Vorurteile, habe ich eine Schwäche für Tierschutzhunde, die aus den verschiedensten Gründen auf eine Adoption warten. Aufgrund meiner Überzeugung in Bezug auf Tierschutzarbeit entschied ich mich, einer aussortierten, reinrassigen Podenco-Hündin ein neues Zuhause zu schenken.
Die achtjährige Podenca Clara, die von einem Jäger in Menorca (Spanien) für nicht mehr "jagdtauglich" erklärt und aussortiert wurde, zog kurz darauf völlig abgemagert, schüchtern und krank bei mir ein.
Mit Erfolg pflegte, umsorgte und päppelte ich meine Podencodame auf. Clara stand im Mittelpunkt, an Liebe, Verwöhnprogramm und Zuneigung sollte es absolut nicht scheitern. Nach einigen Monaten zahlte sich alles aus. Ich konnte stolz auf einen aktiven, halbwegs gesunden Jagdhund blicken - bis mir genau dieser zum Dank vor Freunden und Familie bei einer Festlichkeit ins Gesicht biss. Na toll. Mein Gesicht war blutig, die Gäste überfordert und das Fest war hin.
Kurz darauf war diese unangenehme und wirklich peinliche Aktion vergessen. Mit meiner "Erziehung" machte ich weiter wie zuvor...
Leider begannen sich die Beißvorfälle von Clara zu häufen. Irgendwann war nicht nur ich von den Beißattacken betroffen, sondern auch alle Menschen in meinem Umfeld. Das Resultat: Jeder hatte Angst und traute meiner bösen, bissigen Podenca nicht mehr – inklusive mir...

Seither setze ich mich stetig mit Hundeverhaltensforschungen auseinander. Die Basis für ein friedliches, ausgeglichenes, vertrautes und freundschaftliches Zusammenleben zwischen Hund und Mensch ist die richtige Kommunikation. Nach einer Aktion folgt die Reaktion. Wenn diese dem Hund nicht klar kommuniziert wird, wie soll er die geforderte Anweisung korrekt ausführen können?
Hier liegt der Knackpunkt: Hunde benötigen eine konsequente, hundeverständliche und artgerechte Führung. Regeln müssen gesetzt werden. Erst dann kann durch die richtige Kommunikation und Führung eine erfolgreiche Erziehung des Hundes stattfinden. Ein Hund kann nur Hund sein, wenn die volle Verantwortung beim Hundeführer liegt und nicht beim Hund selbst.
Natürlich muss gesagt werden, dass dies nicht über Nacht geschieht. Solch eine Verhaltensänderung ist individuell, und es spielen verschiedene wichtige Faktoren eine Rolle.
Fakt ist allerdings: Es ist falsch, sich mit einem ungewünschten Verhalten durch Ausreden abzufinden, wie zum Beispiel:

"Das macht er schon immer..."
"Dafür ist er schon zu alt..."
"Das macht er nur, wenn er will..."
"Das Verhalten bekommt man nicht mehr raus..."
"Man weiß ja nicht, was er schon alles erlebt hat..." usw.

Nachdem ich meine Fehler bei der Erziehung meiner Hündin Clara korrigiert habe und die wichtigsten oben genannten Basics umgesetzt habe, war der Erfolg größer denn je. Nach meinem eigenen Training war mein Podencomädchen nicht mehr bissig, sondern zeigte Vertrauen, Verlässlichkeit und Zuneigung.
Mit diesem Training habe ich ebenso meinen zweiten und dritten adoptierten "Problemhund" erzogen. Vom pöbelnden, aggressiven Schäferhundmix an der Leine zum tollen, ausgeglichenen Alltagsbegleiter; oder vom aufmüpfigen, größenwahnsinnigen Chihuahua-Einzelprinzen zum Schmuseliebling der ganzen Familie.

Erkennst du dich mehr oder weniger in meinem Erlebnis wieder? Fühlst du dich bei den Ausreden angesprochen? Oder läuft zwischen dir und deinem Hund alles gut, und du möchtest einfach eure Bindung verstärken?

Ich finde für jedes Anliegen den richtigen Weg mit einer Lösung für dich.
Ich freue mich auf DEINE Anfrage!